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Premieren „A Leap into the Void“

Am Fulldome-Festival in Fukuoka feierte die Science-Fiction-Produktion Sprung ins Nichts in der Regie: Sergey Prokofyev vor rund 200 Zuschauern ihre viel beachtete Weltpremiere . Im Festivalprogramm, das die Highlight-Produktionen des vergangenen Jahres zeigte, war der Kurzfilm die einzige – und daher ungewöhnliche – Produktion mit einer fiktiven Handlung. Direkt im Anschluss an das Festival hatte die Stiftung die große Ehre, beim Weltkongress der International Planetarium Society (IPS), der alle zwei Jahre an wechselnden Orten stattfindet, einen Kurzvortrag in der Session für Content-Produktion und Technologie zu halten. Neben Sprung ins Nichts stellte Susanne Päch zwei weitere Produktionen mit Lesungen von Herbert W. Frankes Geschichten vor – ein Science-Fiction-Zyklus, in dem sich der Autor, der längst als Klassiker des Genres gilt, mit den großen Fragen der Menschheit auseinandersetzt: Gibt es einen Schöpfer? Hat die Evolution des Kosmos das Ziel wachsender Komplexität? Oder leben wir gar in einer virtuell geschaffenen Welt? Neben Sprung ins Nichts (im Original A Leap into the Void) gehören zu dieser Reihe die superkurze Titelgeschichte der Anthologie Der grüne Komet sowie Das Evolutionsspiel.

IPS Conference in Fukuoka
A Leap Into the Void
The Green Comet

Ab Herbst wird die Stiftung diese Produktionen interessierten Fulldome-Betreibern aus der ganzen Welt lizenzfrei zur Verfügung stellen – zusammen mit einer von ihr realisierten, ein-mitütigen Zuschauerbefragung Lost under the Dome? Damit möchte die Stiftung erste Informationen von den Zuschauern darüber sammeln, inwieweit die eindrucksvollen Bilder der Aufnahme einer komplexen Handlung solcher Stories entgegenstehen.

Die außergewöhnliche Produktion wird in Kürze auch ihre europäische Fulldome-Premiere feiern: beim FullDome-Festival Jena. Dieses Jahr ist ein ganz besonderer Anlass in Jena: das Planetarium – gelegen nahe dem Firmengelände von Zeiss, dort, wo diese Technologie ingenieurtechnisch erfunden wurde – feiert 2007 seinen 100-jährigen Geburstag. Aus diesem Anlass wurde das Planetarium medientechnisch generalüberholt und wird mit dem Fulldome Festival feierlich wiedereröffnet.

Aber auch das Fulldome-Festival hat Grund zum Feiern. Das von Micky Remann gegründete Festival ist das weltweit erste Fseiner Art und feiert dieses Jahr sein 20-Jähriges Bestehen. Auch dieses Jahr verleiht das Festival wieder den begehrten Janus Award, den Oskar für herausragende Produktionen der vergangenen 12 Monate.