







Herbert W. Franke – zum 100. Geburstag
Der Zeit voraus: 100 Jahre Blick in die Zukunft
2027 wird die Stiftung zusammen mit der Generative Art Community sowie lokalen Partnern Herbert W. Frankes 100. Geburtstag feiern. Das große Projekt HWF 100 besteht aus mehreren Veranstaltungen, darunter auch zwei Generative Art Smmits und Performances, die mit Partnern sowohl in Europa als auch in Amerika, vielleicht sogar in Asien stattfinden werden, jeweils mit lokalen Partnern. Neben den in Planung stehenden Ausstellungen und Konferenzen wird es auch Performances geben. Dafür hat die Stiftung mehrere Kunst-Projekte mit der Generative Art Community wie das ASTROPOETICON und HWF goes AI initiiert, über die wir im Lauf der nächsten Wochen auf dieser Seite laufend aktualisiert informieren. Erste Informationen über die Planung hier.
HWF 100 – Wir starten ins 100. Geburstagsjahr
9./10. Januar 2027 – Essen
Finissage der Ausstellung Herbert W. Franke / Gottfried Jäger. Kunst und Konstruktion
Museum Folkwang (16.1026-10.1.2027)
März 2027 – London
Generative Art Summit mit Symposium und Kunst-Performance
14. Mai 2027 – Wien
Geburtstagsfest mit Symposium und Kunst-Performance
Mai 2027 – Rjeka
Glowing Globe
28. Juni – 2. Juni 2027 – Innsbruck
The Next Decade of Speleothem Chronology
Wissenschaftliches Sysmposium, Universität Innsbruck
September/Oktober 2027 – New York:
Generative Art Summit mit Symposium und Kunst-Performance
HWF 100 – Kunst-Projekt ASTROPOETICON

Für das Geburstagsjahr hat die Stiftung nun das Multimedia-Projekt ASTROPOETICON aus der Taufe gehoben. Es basiert auf einem Gedichtezyklus gleichen Namens, den Herbert W. Franke 1979 für einen Bildband des Weltraum-Künstlers Andreas Nottebohm verfasste. Die 16 Gedichte handeln von den im Kosmos herrschenden physikalischen Gesetzen und dessen Entwicklungsprozessen bis zur Entstehung von Leben. Die Stiftung ist derzeit dabei, Multimedia-Künstler aus drei Kontinenten einzuladen, die Gedichte jetzt erneut multimedial für Fulldome und für immersive Theater umzusetzen. Der gesamte Zyklus wird 2027 an einem der Events HWF 100 uraufgeführt. Künstler aus drei Kontinenten wirken daran mit.

HWF 100 – Kunst-Projekt HWF goes AI
Im März 2026 wurde HWF goes AI gestartet, ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung und der Goldsmiths, University of London und der jungen Künstlerin Huichuan Wang. Ein interessantes Interview mit ihr (in Englisch) zum Hintergrund des Projektes und ihrer eigenen Vita als Künstlerin haben wir hier veröffentlicht. Mit dieser Forschungsarbeit untersucht sie, wie moderne KI die visionären Konzepte eines Pioniers der Computerkunst zu neuem Leben erwecken kann. Bereits 1957 sah Herbert W. Franke den Übergang von seinen statischen generativen Kunstwerken hin zu bewegten Prozessen voraus – was er mit den technischen Mitteln jener Zeit jedoch nicht umsetzen konnte.

Im Mittelpunkt dieser Forschung steht ein tiefgreifender Wahrnehmungswandel: Frankes frühe Werke werden nicht mehr als bloße statische Bilder betrachtet, sondern als visuell-künstlerische Dokumente dynamischer mathematischer Prozesse. Die künstlerische Umsetzung liegt in den Händen von Huichuan Wang, einer frischgebackenen Absolventin des Masterstudiengangs Computational Arts. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Seite von Prof. William Latham und Dr. Rachel Falconer trägt sie zur Forschungsagenda der School of Computing im Bereich KI und Kunst bei. Das 30-minütige immersive KI-Werk, das Frankes frühe generative Kunst von den Lichtformen bis zum Tanz der Elektronen umfasst, wird im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Herbert W. Franke im Jahr 2027 aufgeführt.
Weitere Events mit Ausstellungen und immersiven Aufführungen in Vorbereitung

