







Von Algebra bis Zufall (1980-1995)
Mit dem Begriff Math Art werden die Resultate einer langjährigen ästhetischen Experimentalreihe zusammengefasst, die Herbert W. Franke 1979 begann. Sie startete 1979 mit Ernst Triendl, der damals Leiter des Instituts für Nachrichtentechnik beim Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen war. Die Kooperation brachte die ersten visuellen Umsetzung von Fourier-Transormationen. wenige Wochen später verwies Riendl Frankedann an seinen Mitarbeiter, den Physiker und Programmierr Horst Helbig, mit dem 1980 eine 15 Jahre währende Zusammenarbeit begann. Die beiden untersuchten zuerst einmal systematisch verschienene mathematische Disziplinen auf ihre ästhetische Dimension mit der Visualisierung von Algebra über Logik bis zur Stochastik.

Serie Algebra
Serie Fourier
Serie Felder
Serie Komplex
Serie Fraktale
Serie Stochastik
Zudem entwickelter Franke einige Serien mit freien Experimente, in denen unterschiedliche Methoden kombiniert und zu rein künstlerischen Bildschöpfungen herangezogen wurden.

Serie 3D-Landschaften
Serie Bühnenbilder
Serie Picture Processing
Im Laufe der Arbeiten wurde jedoch nicht nur die ästhetische Dimension von Formeln und Funktionen ausgelotet, sondern es entstand dabei auch eine ganze Reihe neuer graphischer Routinen, die der Software DIBIAS (für Digitales Bildauswertungssystem) als fester Bestandteil eingegliedert wurden, darunter Darstellungen in 2D und 3D sowie die Weiterverarbeitung mit den Methoden der Bildtransformation (picture processing). Das Herzstück des Computers war ein Comtal Image Processing System, auf dem die DLR-Eigenentwicklung der Software DIBIAS mit einer Auflösung bis zu 2048 x 2048 Pixeln und ca. 16 Millionen Farben lief.

